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Zero Waste: Wie stellt man das an, wenn der Rest nicht mitmacht?

Das größte Problem bei einem Vorhaben sind oft die Menschen um dich herum. Die “Nein”-Sager. Die legen dir oft Steine in den Weg (ohne es vielleicht böse zu meinen).

Seit Anfang des Jahres möchte ich den “Zero Waste”-Lifestyle leben. Zumindest möchte ich bewusst nach und nach immer mehr alltäglichen Müll vermeiden.

Zero Waste? Hä? Was?

Zero Waste ist quasi ein Leben ohne Müll. Also nur Müll, den man auch recyceln kann. Damit du eine kleine Vorstellung davon bekommst, wie das gemeint ist, schau dir einfach mal diese ausführliche Liste für “Zero Waste” Alternativen an.

Schon länger habe ich mich mit dem Thema beschäftigt. Fand es faszinierend. Nachdem ich dann diesen Artikel hier gelesen habe, stand für mich fest: ich möchte das auch!

Es war jedoch schnell klar, dass ich damit allein darstehen würde. Also verdrängte ich erstmal die Frage: Wie lebe ich ein Zero Waste Leben in einer Partnerschaft, in der dem Partner das Thema egal ist?

Doch genau heute wurde mir mal wieder bewusst, wie schwer mir diese Situation mein Vorhaben machen wird. Doch wie arrangiert man sich in so einem Fall? Wie geht man dem Partner mit dem Thema nicht auf den Sack – bekommt gleichzeitig aber keine Magenkrämpfe beim Einkaufen?

Es ist erschreckend wie schnell dir bewusst wird, wo Plastik oder nicht recycelbarer Müll überhaupt vorzufinden ist. Überall Plastik. Egal wo. Obst, Gemüse, Brot, Fleisch, Süssigkeiten, Käse, Wurst, Trinken, Pflegemittel, … schreiend möchte ich umherlaufen und den Menschen sagen, dass sie mal ihr Hirn etwas einschalten sollten. Und den Supermarkt-Menschen eine auf’s Maul geben. Denn du hast fast keine Wahl beim Einkaufen Müll zu vermeiden. “Zero Waste” Supermärkte gibt es in Hamburg noch nicht – zumindest ist mir keiner bekannt (Info’s liebend gern an mich) und Märkte sind hier in der Ecke auch eher rar.

Allerdings muss man auch bereit sein zu planen – wenn man so einen Lifestyle wirklich leben möchte. Zumindest in unserer heutigen Gesellschaft. Man kann eben nicht mal eben mehr zu dem Supermarkt um die Ecke gehen.

Das klärt allerdings noch nicht das “Beziehungsproblem”. Also wie löst man das am Besten?

Bist du auch in so einer Situation? Hast du so eine Situation schon gemeistert oder kennst jemanden? Erzähl mir davon!

Wenn ich die Lösung habe, gibt es einen Beitrag dazu 😉

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