Ja gut. Das alleine reisen in Indien – oder zumindest Kalkutta (Kolkata) – direkt nicht. Denn die Stadt ist anstrengend. Stressig. Laut. Zumindest für mich. Aber das „Hier sein“. Das Allein sein. Das ist eine Wohltat.
Es gibt Dinge die gehen euch (wenn wir mal ehrlich sein wollen) nichts an oder zumindest nicht in aller Öffentlichkeit. Aber wenn du eine gewisse Zeit im „Hamsterrad“ gefangen bist/warst fängst du an dich selbst zu verlieren. Menschen schieben dich in Richtungen, die du selbst vielleicht gar nicht einschlagen willst. Manchmal merkt man es nicht mal. Es passiert einfach. Ganz unbewusst. Denn das Raster hält einen doch irgendwie gefangen. Zweifel steigen auf. Will ich genau das 40 Jahre lang machen? Meinen Besitztum ausweiten um bei Schwanzvergleichen mithalten zu können?
Das Alleine sein in einer Umgebung die dir nicht so bekannt ist. Wo du nicht mal eben andere um Hilfe fragen kannst. Die Formen dich (wieder) zu dem Menschen, der du eigentlich bist.
Ich bin ja der Meinung das es völlig egal ist wie alt (oder jung) man ist, es ist nie – NIE – zu spät um seine Träume zu verwirklichen! Erst wenn man auf dem Sterbebett lieht und alles Revue passieren lässt, ja dann. Dann ganz bestimmt. Aber vorher? Vorher heißt es Rucksack aufschnallen & los!